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Gaius Julius Caesar

Biografie

Politischer Anfang - Erste Schritte

Gaius Iulius Caesar Im Jahre 84 vor Christus, nach seiner Heirat mit Cornelia, Tochter eines Konsuls namens Lucius Cornelius Cinna, welcher den sogenannten "populares" angehörte, wurde Gaius Julius Caesar der Oberpriester der Jupiter. Mit dieser familiären Bindung zu den "populares" war er zudem auch gleichzeitig in der Opposition zum damaligen Herrscher Sulla, der den "optimates" angehörte. Da dieser Caesars Scheidung von seiner Ehefrau wünschte, musste er Rom zunächst verlassen.

Sein Weg führte ihn zunächst in die römische Privinz Asia. Dort diente er als Offizier unter dem Stadthalter Marcus Minucius Thermus. Caesar wurde von dort an den Hof des Königs Nikomedes IV. von Bithynien geschickt. Seine Aufgabe bestand darin, bei der Belagerung von Mytilene (auf Lesbos) zu helfen.

Nach der erfolgreichen Eroberung der Stadt erhielt Caesar als Auszeichnung die "corona civica" (übersetzt: Bürgerkrone). Diese Ehrung erhielten damals diejenigen, denen es gelungen war, einen Mitbürger Roms in einer Schlacht das Leben zu retten.

Im Jahr 78 v. Chr. wurde Gaius Julius Caesar Offizier unter Publius Servilius Vatia Isauricus. Dieser war damals Prokonsul in Kilikien und damit beauftragt, die dortigen Piraten zu bekämpfen. Wenig später starb in Rom Caesars Intimfeind Sulla, was ihm endlich die Rückkehr in die Ewige Stadt ermöglichte.

Er reaktivierte nun seine politische Karriere und bestritt zunächst das Amt des öffentlichen Anklägers und Mitglieds der vigintisexviri. durch einen Prozess gegen Gnaeus Cornelius Dolabella wegen Erpressung bekam er schließlich große Aufmerksamkeit. Man nahm ihn endlich wahr. Der Angeklagte war dem Lager des verstorbenen Sulla zuzuordnen. Zwar verlor Caesar den Prozess als Ankläger letztendlich, jedoch ging er trotdem erhobenen Hauptes heraus.

Die Sullaner waren nun natürlich noch weniger gut auf ihn zu sprechen, was ihn dazu bewegte, Rom erneut zu verlassen. Er unternahm eine Studienreise nach Rhodos. Dort lehrte ihn der Rhetor Molon die Redekunst, was zukünftig von enormen Vorteil für ihn sein sollte, um Menschen mit seinen Worten auf seine Seite zu bringen.

Auf seiner Reise nach Rhodos war er zuvor im Jahre 74 v. Chr. von Piraten entführt worden. Nach einer Lösegeldzahlung kam er jedoch wieder frei und rächte sich später an seinen Entführern, indem ier sie mit einer privaten Seeflotte aufspürte, in gefangenschaft nahm und kreuzigen ließ. Diese Konsequenz hatte er ihnen damals schon in seiner Gefangenschaft angedroht und nun auch tatsächlich verwirklicht.


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